Das Dandy-Kochbuch bringt die Etikette an den Tisch zurück

Von Waldschnepfen und Hummersalat

Gute Manieren und Etikette bei Tisch sind nur noch wenigen Zeitgenossen vorbehalten. Das Dandy-Kochbuch von Melanie Grundmann bricht eine Lanze für das Wiedererstarken von Tischkultur. Der profane Imbiss, der heutige Mahlzeiten oftmals ausmacht hat nur ein Ziel: möglichst schnell zu sättigen, damit man sich im Hamsterrad der modernen Gesellschaft schnell weiterdrehen kann.
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Ein Leben für die Anzugkultur: Baron Hermann-Marten von Eelking

Ein Leben für die Anzugkultur: Baron Hermann-Marten von Eelking

Woran erkennt man, ob ein Mensch Kultur besitzt? Für Hermann-Marten von Eelking deutete ein harmonisches Äußeres ebenso sehr darauf hin wie ein Gespür für Kunst, Architektur oder Musik. Schon als Gymnasiast soll der spätere Herausgeber des legendären „Herrenjournals“ eine Sammlung von dreißig Krawatten besessen haben, die mit den Jahren auf über tausend Stück anwuchs.
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Stil als Widerstand: Pan Tau

Gelobt sei, was mild macht – Über Coolness

Nein, eine coole Figur ist der Gentleman nicht. Schon, weil hart werden und sich abhärten verschiedene Dinge sind. Der Gentleman beschreitet einen schmalen Grat: Stärke ohne Härte, Stolz ohne Kälte, Demut ohne Servilität. Sein Königsweg ist Milde, und er beschreitet ihn mit Geduld und Nachsicht.
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Raffinesse und überraschende Stoffexperimente

Prada: Completely an expression

Die Geschichte des wohl weltweit berühmtesten und exklusivsten Modelabels Prada beginnt ganz unspektakulär im Jahre 1913, als die Brüder Mario und Martino Prada ihr Geschäft mit dem Namen „Fratelli Prada“ in Mailand eröffnen. Im Laufe der Zeit spezialisieren sich die Brüder auf die Herstellung hochwertiger Lederwaren wie Gürtel und Taschen. Und auch heute noch sind diese Art von Lederwaren die Verkaufsschlager schlechthin.
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Die Verteidigung der Vielfalt – Über Ironie

Die Theaterkunst lebt von der Menschenkenntnis – und von der milden Ironie. Erst durch sie werden ihre Wahrheiten nicht nur erträglich, sondern sogar zum Vergnügen. Es ist die angenehme Abstinenz von Lektion oder Appell. Nicht zufällig sind die Lieblingsbuhmänner im Theatrum mundi seit jeher die Wichtigtuer und Allesbesserwisser.
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Getanzte Beziehungsarbeit: Ginger Rogers und Fred Astaire

Ein unvergessliches Traumpaar: Ginger Rogers und Fred Astaire

Als die Stummfilmära zu Ende ging, begann die große Zeit der Tanzfilme. Das wohl genialste Paar dieses Genres sind Ginger Rogers und Fred Astaire.
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(Fotograf: Raymondt Fenske)

Jewellery: Nur der Schönheit verpflichtet

Armbänder, Ringe, Ketten, Ohrringe, Broschen, Manschettenknöpfe, Krawattennadeln – ein Schmuckkästchen gefüllt mit kleinen, dekorativen Stücken, deren einzige Aufgabe es ist zu verschönern. Dieser persönlich am Körper oder der Kleidung getragene Schmuck wird Jewellery genannt. Er gehört ebenso wie Schnallen und Knöpfe, die Gewänder zusammenhalten, Amtsketten und Insignien, Haarspangen und Stickereien in das reichhaltige Feld des Schmucks.
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Honig vom Dornenzweig – Über Gleichgewicht

Wer glaubt, beim Kauf von GQ oder Men´s Health in die moderne Zielgruppenfalle getreten zu sein, darf sich beruhigt zurücklehnen: Bereits 1731 erschien in London das weltweit erste Magazin dieser Art, das Gentleman´s Magazine.
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Strümpfe: Mit Stilsicherheit modische Akzente setzen

Strümpfe für den Herrn: Ein unterschätztes Basis-Accessoire

Über angemessene Textilien für Herrenfüße ist schon viel geschrieben worden. Dabei ist man(n) bei der Auswahl gar nicht so eingeschränkt, wie mancher vielleicht denkt. Und wie immer verlangt die modische Freiheit gleichzeitig nach Sorgfalt in der Zusammenstellung.
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Pola Negri - Ein filmreifes Leben

Pola Negri: Legende des Stummfilms

Marlene Dietrich oder Greta Garbo sind nicht nur Cineasten bekannt, aber wer ist Pola Negri? Anfang der 1920er Jahre wird sie von Ernst Lubitsch für die Ufa engagiert und feiert sensationelle Erfolge in verschiedenen Produktionen. Ihr Ansehen ist in dieser Zeit durchaus mit den großen Filmdiven vergleichbar. Dabei ist ihr Leben selbst bewegt wie ein Film.
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Ohne Netzstrümpfe und doppelten Boden – Über Understatement

Es gibt Leute, die will man eine Weile bestaunen, auch wenn man sie instinktiv nicht kennenlernen möchte, weil ihre Eigenart beklemmend wirkt: zu viel Bling-Bling, zu viele Allüren. Der Dandy ist so ein Mensch. Er ist wie ein neonfarbener Pullover – man möchte den Blick abwenden, kann es aber nicht. Und darin zeigt sich schon der Unterschied: Gentleman kann man auch im Jogging-Anzug sein, Dandy hingegen nicht.
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Ein Manolo wirkt in seiner Schönheit auch, wenn er im Regal steht.

Mehr als ein Schuh: Manolo Blahnik

Manolos sind nicht nur Schuhe – Manolos sind Kult! Spätestens seit dem weltweiten Erfolg der Fernsehserie „Sex and the City“, in denen diese Stilettos als Fetisch für die Serienheldinnen in der pulsierenden Weltstadt New York praktisch eine eigene Rolle hatten, ist der Begriff `Manolo´ in der breiten Öffentlichkeit bekannt.
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(Fotograf: Raymondt Fenske)

Ein Kleid für die Braut

Mit der prunkvollen Hochzeit von Prinzessin Elisabeth von Bayern – genannt Sisi – im Jahr 1854 schaffte das weiße Brautkleid den Durchbruch, zumindest für die wohlhabenden Schichten der Bevölkerung in Europa und darüber hinaus. Auf dem Höhepunkt der massenhaften Verbreitung weißer Hochzeitskleider Mitte der 1950er Jahre wird diese Entwicklung wiederum durch ‚Sisi’ verklärt, diesmal in der Filmtrilogie durch Romy Schneider.
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Empört euch, aber richtig! – Über Contenance

Neben der Höflichkeit assoziieren wir mit einem Gentleman die Selbstbeherrschung, sie gilt mit Recht als ein sicheres Erkennungsmerkmal. Ohne Contenance wäre der feine Pinkel, der nur den Gentleman mimt, augenblicklich enttarnt.
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Schönheit im Alltag

Die Sprache der Blumen

Blumen sagen mehr als tausend Worte. Sie lassen Frauenherzen höherschlagen und  sind unverzichtbares Dekorationselement. Auch heute kennen wir noch Sprichwörter wie „lasst Blumen sprechen“, „etwas durch die Blumen sagen“ oder auch „sich blumig ausdrücken“. Die Blumensprache ist eine Art der nonverbalen Kommunikation zwischen Menschen und oft wird sie für symbolische Handlungen zwischen Liebenden verwendet.
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